
Jörg Gabriel und seine Frau Marlies engagieren sich seit Jahren in der Süd-Amboseli-Region. Dieses Gebiet dient tausenden Tieren und somit auch vielen Elefanten als Korridor, um von dort in die Nationalparks, z.B. in die Serengeti, zu migrieren. Da dieser Korridor von der Regierung lediglich als Wildlife Management Area (WMA) deklariert wurde, besteht kein ausreichender Schutz vor der allgegenwärtigen Wilderei. Die wenigen in diesem Gebiet vorhandenen Game-Scouts nützen ohne Ausrüstung und ohne Auto leider nicht viel. Gabriels haben für Patrouillen in der Vergangenheit immer wieder ein Fahrzeug inkl. Benzin und regelmäßiger Wartung zur Verfügung gestellt.
Für ihr Projekt "SHU’MATA Elephant Patrol (S.E.P.)" möchten wir neben dringend benötigter Ausrüstung (Ferngläser, GPS-System, Telefone) auch ein Funknetz zur Verfügung stellen und die ständige Einsatzbereitschaft eines Fahrzeuges sicherstellen
Die Shu’mata Elephant Patrol wird ihre eigenen Hüter stellen, die auf das Auffinden von Elefanten spezialisiert sind. Ihre Aufgaben gleichen jenen der Big Cat Guardians, nur haben sie eben mit Elefanten zu tun und sie werden ihre Berichte direkt an Ole Molloimet weitergeben und mit ihm zusammen arbeiten. Die Big Cat Guardians und die Elephant Patroller sind ein- und dieselben, die sich regelmäßig abwechseln (rotieren), so daß sich kein einziger von ihnen an ein bestimmtes Gebiet gewöhnen kann. Zusammenarbeit wird stattfinden zwischen den Big Cat Guardians, der Momella Foundation sowie erfolgreichen lokalen und internationalen Organisationen. Auf diese Weise wird ein Netz von Information und Überwachung entstehen. Die Shu’mata Elephant Patrol wird folgende Aufgabenbereiche haben:
1. Entdecken und Einzeichnen der Elefantenkorridore in Karten (die alten Wanderrouten der Elefanten) sowie deren Schutzpatrouillien
2. Schaffung eines Kompensations‐Fonds und die Umsiedlung (um einige Meter) jener Menschen, die sich genau auf diesen alten Routen angesiedelt haben
3. Einzäunung von Ackerland auf zweckmäßige Art, so daß die Elefanten die Ernte nicht verwüsten können (West-Kilimanjaro)
4. Die Elefanten finden, um ihre Anzahl und Routen festzustellen
5. Die Tötung eines Elefanten melden, ganz gleich ob durch Wilderer oder durch die Rache von Bauern
6. Einsammeln von Schlingen und anderen Fallen, ihre Fundorte melden und jene finden, die sie dorthin gebracht haben, um potentiellen Wilderern vorzubeugen und gleichzeitig eine bessere Vorstellung zu bekommen, wo Information / Erziehung benötigt werden.
Weitere Infos zur SHU’MATA Elephant Patrol erhalten Sie gerne unter tansania@reaev.de